Die Familie Lowositz von Auguste Hauschner

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik – Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik – Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.
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Author : Auguste Hauschner
Genre : Fiction
Summary : Der Doppelroman ist das literarische Hauptwerk der Autorin. Im Mittelpunkt des Romans mit autobiographischen Zügen stehen die Geschwister Rudolf und Camilla, die in Prag in einem Umfeld wachsender Nationalitätenkonflikte zwischen deutsch-jüdischer und tschechischer Bevölkerung aufwachsen. Steht im ersten Teil Rudolf mit männlich geprägter Welteroberung im Mittelpunkt, so verschiebt sich der Schwerpunkt im zweiten Teil auf Camilla. Hier geht es um weiblich bestimmte Selbstfindung, so dass die Autorin aus heutiger Perspektive in eine feministische Tradition eingeordnet werden könnte. Bezeichnend für Auguste Hauschner ist allerdings die Multidimensionalität der Schilderung. Dieser Doppelroman besticht durch die Farbigkeit der Milieuschilderung, die Schärfe der Beobachtung, die Tiefe der Reflexion sowie durch die Lebendigkeit der Einfühlung in die psychische Welt der handelnden Personen.
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Author : Carolin Spangenberg
Genre : Literary Criticism
Summary : Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Der zu analysierende Roman „Die Familie Lowositz“ von Auguste Hauschner ist im Jahre 1910 im Egon Fleischel & Co Verlag in Berlin erschienen. 1 Die Autorin Auguste Hauschner wurde am 12.2.1850 in Prag, als Auguste Sobotka geboren. 2 Sie wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie auf. Seit ihrer Hochzeit 1879 mit dem Fabrikanten und Maler Bruno Hauschner lebte sie in Berlin. Dort führte sie einen literarischen Salon und schrieb selbst zahlreiche naturalistische und gesellschaftskritische Romane, Erzählungen und Novellen. 3 Auguste Hauschner engagierte sich besonders für die „gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden und der Frauen“. 4 Dies ist auch in ihrem Roman „Die Familie Lowositz“ zu erkennen, worauf ich während der Textanalyse noch genauer zu sprechen komme. .... ------- 1 vgl. Deckblatt, Hauschner, „Die Familie Lowositz“ 2 vgl. http://www.geo.uni-bonn.de/cgibin/ kafka?Rubrik=prager_deutsche_literatur&Punkt=autoren&Unterpunkt=hauschner 3 vgl. http://www.geo.uni-bonn.de/cgibin/ kafka?Rubrik=prager_deutsche_literatur&Punkt=autoren&Unterpunkt=hauschner 4 http://www.geo.uni-bonn.de/cgibin/ kafka?Rubrik=prager_deutsche_literatur&Punkt=autoren&Unterpunkt=hauschner
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Author : Auguste Sobotka Hauschner
Genre : German fiction
Summary :
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Author : Ritchie Robertson
Genre : Literary Criticism
Summary : The Jewish Question in German Literature, 1749-1939 is an erudite and searching literary study of the uneasy position of the Jews in Germany and Austria from the first pleas for Jewish emancipation during the Enlightenment to the eve of the Holocaust. Trying to avoid hindsight, and drawing on a wide range of literary texts, Ritchie Robertson offers a close examination of attempts to construct a Jewish identity suitable for an increasingly secular world. He examines both literary portrayals of Jews by Gentile writers - whether antisemitic, friendly, or ambivalent - and efforts to reinvent Jewish identities by the Jews themselves, in response to antisemitism culminating in Zionism. No other study by a single author deals with German-Jewish relations so comprehensively and over such a long period of literary history. Robertson's new work will prove stimulating for anyone interested in the modern Jewish experience, as well as for scholars and students of German fiction, prose, and political culture.
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Author : Auguste Hauschner
Genre :
Summary :
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Author : Godela Weiss-Sussex
Genre : History
Summary : How did female German-Jewish writers negotiate issues of femininity, Jewishness, and urban experience at the beginning of the 20th century? Godela Weiss-Sussex describes the evolution of multi-dimensional portrayals of the personal and societal place of the “German Jewish woman” in these intersecting discourses. She combines this with an analysis of the aesthetic and communicative structures of the texts, making visible the strategies these writers used to attract a wide readership and the literary and intellectual traditions in which they placed themselves.
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Author : Hella-Sabrina Lange
Genre : German literature
Summary : Auguste Hauschner (1850–1924) zählt zu den vergessenen Autorinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ist ihr Werk bis heute weitestgehend unberücksichtigt geblieben, findet sich ihr Name in so mancher Schriftsteller- und Gelehrtenbiographie. Sie bezogen entweder finanzielle Unterstützung von ihr oder verkehrten in ihrem Salon in Berlin, der eine feste Instanz im kulturellen Leben der Stadt um die Jahrhundertwende darstellte. Hella-Sabrina Lange widmet sich dieser, im Kontext der Prager- und Berliner Literatur- und Kulturgeschichte interessanten Schriftstellerin. Sie beleuchtet das sozialkritische Engagement Hauschners, verortet die Salonnière und Mäzenin im Kontext der Berliner und Prager Bohème und betrachtet die intensiven Kontakte zu Zeitgenossen wie Max Brod, Romain Rolland, Norbert Jacques, Martin Buber oder Louise Dumont. Die Werke Hauschners sind geprägt von zeitgenössischen Denkbildern der Jahrhundertwende, so ist etwa ihr Roman Die Siedelung von den Ideen ihres geistigen Ziehvaters Gustav Landauer beeinflußt und im Kontext der Siedlungsbestrebungen des frühen 20. Jahrhunderts zu lesen. Ihre Künstlerromane, wie der Max Liebermann gewidmete Roman Kunst, bieten eine Auseinandersetzung mit den Akademie- und Secessionismusdiskursen und thematisieren die zeittypischen schriftstellerischen Selbstpositionierungen, darunter auch die Bedeutung weiblicher Künstlerschaft. Die Autorin beleuchtet zudem die von Hauschner konstruierten Identitätsentwürfe und setzt sich mit dem Heimatbegriff bei Hauschner auseinander. Ein wichtiger Stellenwert wird auch der Frage nach der weiblichen Motivation des Schreibens und dem von Hauschner geforderten sozialkritisch motivierten Emanzipationsideal beigemessen. Mit der interessanten Persönlichkeit der Schriftstellerin Auguste Hauschner erhält der Leser einen epochenumfassenden Einblick in die kulturellen Vernetzungen.
